Hexenhammer
Der Hexenhammer - Malleus Maleficarum, war das erste Leitwerk zu der Erkennung, Bestrafung und Behandlung von Hexen.
Er löste eine verheerende Reihe von falschen Beschuldigungen und Hinrichtungen hin, die Inqusition.
Nun war es oft Neid und Mißgunst welcher ausschlaggebend war für einen bösen Zauber des benachbarten Hofes, nur weil dort das Weizen besser gedeihte oder das Vieh besser wurde. Schnell waren Opfer gefunden, zuständige für das eigene Elend.
Aber dazu mehr im Beitrag über die Hexenverfolgungen im Allgemeinen.
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Der Verfasser des Hexenhammers ist der Dominikanermönch Heinrich Kramer (lat. Henricus Institoris).
Das genaue Datum ist nich bekannt, man deutes es jedoch auf 1486 in Speyer.
Bis zum 17 Jahrhundert wurden das Werk hunderfach aufgelegt.
Es gab jedoch auch Gegner, die die mangelnde Sachlichkeit des Hexenhammers in Frage stellten, und die Gerichtsbarkeit sowie die Methoden ansprach.
Der Hexenhammer ist schnell entstanden und ziemlich fehlerhaft. So verwendet Kramer Quellen und Querverweise mit fehlerhaften Hintergrund und untergräbt seine eigene Glaubwürdigkeit.
Kramer schreibt den Hexenhammer als Rechtfertigung für seine art der Verfolgung nachdem er in Innsbruck mit seiner kleinen Inquisition gescheitert ist.
Kramer muß Frauen gehaßt haben, denn mit aufrechtem Glauben ist es nicht erklärbar, weshalb er diese Hexenverfolgung anzettelte.
Doch Kramer hatte Gegner.
Neben dem wichtigsten Gegner, Thomasius der grundlegen die Existenz von Hexen anzweifelte.
Das bekannteste Anti-Hexenhammer Werk ist jedoch die “Cauti Criminalis”, verfasst und anonym in Umlauf gebracht von Friedrich Spee von Langenfeld im Jahre 1631.
Kramer erreichte sein Publikum, und es ist weitgehend bekannt, welche Folgen dieser Irrglaube an die Bösartigkeit von Hexen mit sich brachte.
Kramer war der Urheber für Verfolgung, Hinrichtung und Folter von weisen Frauen und Frauen die einfach der Hexerei beschuldigt wurden.
Zu den Gerichts und Richtmethoden später mehr!
von VivianDe'Lamorte