H.P. Lovecfraft
H.P. Lovecraft steht für Howard Philips Lovecraft, geboren am 20. August 1890 auf Rhode Island.
H.P. Lovecraft ist DER Begriff für kranken, niedergeschriebenen Horror! Fängt man erst an in seinen Werken zu lesen, denen es manchmal etwas schwer sein kann zu folgen, dann laßen einen die Geschichten nicht los.
So laß ich einige Geschichten von H.P. Lovecraft und hörte dabei Castle Werewolf, ein deutsches Ambientprojekt aus dem Norden.
Der Umstand daß die Geschichten irgendwo einen musikalischen Bezug hatten, brannten diese Bindung für immer fest.
Ein jedes mal wenn ich an die Geschichten von H.P. Lovecraft denke, denke ich ebenfalls an Castle Werewolf und wenn ich mal dazu komme Castle Werewolf zu hören, dann denke ich an die tiefgründigen Horrorerzählungen von H.P. Loevecrafts Welt und den tiefsitzenden Dämonen.
Ein einmaliger Author in diesem Genre! Seine Geschichten handeln meist von Einsamkeit und dem Eindringen von Unbeteilgten in die versumpften Welten der degenerierten Rassen. Die gerüche in Lovecrafts Welt werden oft als modering und sümpfig beschrieben, eine unbeschreibliche Düsterniss bricht über den Leser herab und droht ihn ebenfalls in die Tiefe zu reissen.
Eine sehr bewegende Geschichte ist die vom einsamen Geiger Erich Zann - Die Musik des Erich Zann - (hoffentlich erinnere ich mich richtig!) - dieser virtuose Meister der Geigkunst spielte nachts ganz andere Töne - Töne für die Dämonen die die Welt heimsuchten, Dämonen die jenseits einer unbestimmten Mauer lebten und nachts hervorkrochen um der Genialität des Meisters zu lauschen.
H.P. Lovecraft ist ein Genie wenn es darum geht einfach Dinge einfach gräßlich und abstoßend wirken zu lassen.
Er erzählt von vereinsamten Dörfern und Gegenden wo die Menschen anders sind. Menschen die sich mit Dämonenrassen eingelassen haben und Bälger zwischen Mensch und Dämon auf die Erde warfen.
Die Dämonen sind jedoch meist auch ihre Gebieter. Auf ihre Ankunft und das Erwachen aus dem ewigen Schlaf warten und arbeiten sie hin.
Lovecrafts Erzählungen basieren auf Albträumen, auf Horrorszenarien die seinem Innersten entsprungen waren und sein Leben geißelten. Lovecraft war immer einsam. Er lebte zurückgezogen mit seinen Tanten und sein einziger Kontakt zu Außenwelt bestand darin Korrespondenz mit anderen Schriftstellern zu führen. Auch seine kurzzeitige, nicht erwähnenswerte Ehe änderte nichts daran und H.P. Lovecraft blieb alleine.
Als dann noch Robert Howard, ein Brieffreund H.P. Lovecrafts, dem Leben mit einer Pistole mit gerade 30 Lebensjahren ein Ende setzte (seine Mutter fiel in ein hoffnungsloses Koma), ging es Lovecraft nur noch schlechter.
Dauerte nicht lange und er starb selbst an Darmkrebs.
Es ist das Depressive was ihn leitete eine Welt zu schaffen die verborgen und tief wirkte, visionär und elitär und gleichzeitig unterwürfig und degeneriert.
Wem die Geschichten von Stephen King zu einfach gestrickt sind (nein, nicht abwertend - ist genauso ein genialier Horrorrtzähler!), der sollte unbedingt mal einen Albtraum in Richtung H.P. Lovecraft riskieren.
von VivianDe'Lamorte