Samhain

Samhain ist ein symbolischer Tag für Hexen und Menschen die nach alten Bräuchen leben.
Samhain leitet endgültig die kalte Jahreszeit ein, und beendet die warmen Tage.

Es ist aber auch ein Fest der Toten und der Geister.
Der Wintereinbruch bedeutete in der alten Welt noch Hunger, Schrecken, Leid und auch den Tod. Denn konnte der Sommer und Herbst nicht die Speisekamemrn füllen um für den Winter gerüstet zu sein, dann waren Krankheiten und Tod an der Tagesordnung.
Samhain war die Grenze.
Das Datum für Samhain ist der 31. Oktober, die Festlegung für eben dieses Datum wurde auch erst später angelegt, da der Zeitraum für Samhain vorher an den Sternen berechnet wurde. Auch das Halloween Fest erinnert an den Brauch, ist jedoch weitestgehend perveriert, und eine reine kommerzielle Erfindung aus den USA. Dazu aber später mehr.

Die Bezeichnung Samhain kommt aus dem keltischen und wird so manches mal auch als November übersetzt.
Die Christen haben bei ihrer Missionierung ganze Arbeit geleistet, und drehten die Geister und Totenehrung der Heiden einfach um, und machten Allerheiligen draus.
Die Helden und Fiktionen des Christentums wurden fortan an dieser Stelle verehrt und gehuldigt.
Aber die Ritualle haben dennoch überlebt, wenn auch nicht in der ursprünglichsten Form.
Noch heute werden in dieser Zeit Kerzen an Gräbern gezündet um die Toten ins Totenreich zu begleiten, ein letzter Gang in der kürzesten Zeit des Jahres. Fürher nahm man an, daß in der Totennacht um Samhain die Geister der Verstorbenen ihre Verwandten besuchen würden, und man stellte Lichter in die Fenster, damit die Geister sicher den Weg durch die Nacht fanden.
Es wäre kaum möglich auf alle Details von Samhain und den kulturellen Hintergründen einzugehen, darüber kann man Bücher füllen.

Nachdem 837 der Papst Gregor IV den Tag der Totenehrung zu einem christlichen Feiertag und Tag der Totenehrung gemacht hatte, folgte dann im letzten Jahrhundert noch die Umwandlung zum kommerziellen Fest, dem Halloween.
Die fälschlichste Darbietung des Totenfestes. So werden die Toten nicht mehr zelebriert, sondern die Gelmacherei mit großem Merchandising über Geister, Dämonen etc.
Aber auch berühmte Horrorfilme propagieren die Nacht der Toten als ein grausames Treiben von Untoten, Geistern und Dämonen.
Heute regt sich die Kirche wieder wider das unheilige treiben, und daß das Böse verunglimpft und nicht ernstgenommen wird.
Die Zeiten sind vorbei in denen die Kirche das Sagen und den nötigen Einfluß hatte, um das Treiben zu verbieten.
Zumindest in dem Punkt ist Halloween wieder zum Ursprung zuückgekehrt, der Loslösung von der Kirche.
Dennoch sollte man Halloween nicht direkt mit Samhain vergleichen. Das eine ist ein Kommerzfest wie Weihnachten, das andere ist eine kulturelle Grundlage.

Übersetzungen von Samhain:
irisch: Sa-un oder Sau-u-in, vermutlich von dem keltischen Fest Sam-Fuin abgeleitet, gleichbedeutend mit “Des Sommers Ende”


von VivianDe'Lamorte

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